Bischof Paul Hepp feiert in Regensburg einen Gottesdienst und spendet den Segen zur Diamantenen Hochzeit Am Sonntag, den 9. August 2026 erlebten die neuapostolischen Christen aus Regensburg und Pielmühle und viele Festgäste einen Gottesdienst, in dem unsere Glaubensgeschwister Hannelore und Günter Svenson den Segen zu ihrer Diamantenen Hochzeit, das sind 60 Ehejahre, erhielten. Der Bischof legte der Predigt die Tempelreinigung durch Jesus zugrunde, aus Markus 11, 17 „Steht nicht geschrieben: Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!“
Bezugnehmend auf den Vortrag des gemischten Chores „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses…“ betonte er, welch gute Gewohnheit es sei, sich Zeit für den Gottesdienst frei zu halten, aber sich immer dessen bewusst zu sein, dass der Gottesdienst mehr als eine Veranstaltung ist: Gott offenbart sich in Wort und Sakrament, die Gemeinde betet ihn gemeinsam an! Apostel Paulus beschreibt den Leib als Tempel Gottes, es gilt, ihn frei zu halten von allerlei unguten Heimlichkeiten („Räuberhöhle“) und das Gebet regelmäßig und innig als Kommunikationsmittel zu Gott benutzen. Predigtbeiträge unserer beiden Bezirksämter unterstrichen diese Gedanken.
Es erfolgte die Segenshandlung, eingeleitet mit dem vom Chor vorgetragenen 23. Psalm: „Der Herr ist mein Hirte…“. Das Jubelpaar blieb aus gesundheitlichen Gründen auf ihrem Platz in der ersten Reihe sitzen. Deshalb bat der Bischof um einen Stuhl für sich („Ich rede nicht von oben herab auf andere!“) und dergestalt war Augenhöhe für die Ansprache hergestellt. Unsere Glaubensgeschwister haben viele Einschränkungen und Belastungen, der Bischof, der beide gut kennt, erwähnte explizit das Gebet des Ehemannes: „Gib mir Kraft für einen Tag, Herr, ich bitte dich um diesen…“, sprach aber auch humorvolle Episoden aus dem Eheleben von Günter und Hannelore an, bevor er zur Segenshandlung schritt.
In der Neuapostolischen Kirche wird auf Wunsch ein Segen zu Ehejubiläen gespendet.