Am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, besuchte Apostel Sargant die Gemeinde Neuburg und diente mit einem Bibelwort aus dem Lukasevangelium. Neben der Predigt über den Wegbereiter Christi – Johannes - bildeten die heilige Versiegelung eines Kindes sowie die zur Ruhesetzung eines Priesters, die besonderen Höhepunkte dieses Gottesdienstes.
Die Predigt basierte auf dem Bibelwort Lukas 1, 13-15 und einer Bibellesung aus Johannes 3, 22-30.
Der Apostel ging zunächst auf das Lied des Chores ein. „Selig sind die Gottes Wort hören und bewahren“. Es ist eine große Gnade in unserer Zeit, das Wort Gottes durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes in jedem Gottesdienst zu hören. Es liegt an jeder einzelnen Seele, das Gehörte in einem gläubigen Herzen zu bewahren.
Danach wurde das Geschehen um Zacharias und seiner Frau Elisabeth beleuchtet. Aller menschlichen Zweifel zum Trotz, wurde diesem alten Ehepaar ein Sohn geboren. Johannes der Täufer, so führte der Apostel aus, wurde der Wegbereiter Christi. Er zeugte unerschrocken von Jesus Christus. Johannes stand als größter Prophet des Alten Bundes an der Schwelle zu etwas Neuem.
Der Apostel regte an, über unsere eigene Sendung nachzudenken. Wir sind berufen, in der Kraft des Heiligen Geistes Christus zu bezeugen. In freudiger Erwartung des vollkommenen Heils warten wir auf die Wiederkunft Christi.
Ein besonderer Höhepunkt war die heilige Versiegelung des Kindes Lukas. Die Eltern legten vor Gott und der Gemeinde das Versprechen ab, ihr Kind im neuapostolischen Glauben zu erziehen. Durch Handauflegung und Gebet empfing das Kind die Gabe des Heiligen Geistes und wurde versiegelt.
Nach der feierlichen Gemeinschaft im heiligen Abendmahl bildete die zur Ruhesetzung des langjährigen Priesters, Werner Oppel, den Abschluss der besonderen Handlungen. Der Apostel betonte in seiner Ansprache den unerschütterlichen Glauben unseres Priesters. Er hat sich immer auf den Herrn verlassen und nicht auf seinen Verstand!
Der Gottesdienst wurde mit Gebet und Segen beendet.