Am Mittwoch, den 13.12.2023 besuchte Apostel Andreas Sargant die Gemeinde Kelheim. Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Lukas 1, 38a zu Grunde: Maria aber sprach: siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast.
Am Anfang ging der Apostel auf das Eingangslied der Sänger ein: Großer Gott, wenn deine Kraft ich fassen will, großer Gott so stehe ich vor Ehrfurcht still... wenn wir das in unserem Herzen stehen haben, dann mach das was mit einem. Dazu gehört die Bereitschaft sich ganz in die Hände Gottes zu begeben, auf ihn sich zu verlassen. Dann können wir Wunder erleben wie Maria.
Auf das Textwort eingehen sagte der Apostel: als die Zeit erfüllt war kam der Engel zu Maria und übermittelte ihr diese besondere Botschaft. Menschlich war die Aussage des Engels gar nicht möglich, aber der Engel stellte klar, dass Gott nichts unmöglich ist.
Was macht man mit so einer Aussage?
Maria stellte sich unter diesen Willen: mir geschehe wie du gesagt hast. Sie glaubte, auch wenn sie es im ersten Moment nicht verstehen konnte.
Auch wir stehen im natürlichen vor Herausforderungen, wo die Frage aufkommen könnte: wie soll das noch weitergehen? Dann wollen wir auf Gott vertrauen und sagen: Du wirst es wohl machen!
Man könnte tausend Gründe finden, eine Aufgabe im Werk Gottes nicht zu tun, so der Apostel und erinnerte an Jona und Mose.
Maria wurde auch gestärkt durch Begegnungen, die Schwägerin Elisabeth sagte zu ihr: selig die du geglaubt hast. so konnte sie immer wieder erleben mein Gott sorgt und stärkt mich. Maria war die Mutter Jesu, sie hat sich nie in den Vordergrund gestellt war Dienerin. Sind wir bereit den Ruf in uns zu hören? Möge unsere Antwort sein: Ja ich will das tun, weil ich weiß: Du bist es!
Es kommt auf das Vertrauen zu Gott an und wenn wir dieses Vertrauen haben, dann kommt der Glaube zum Schauen.
Priester Duffe, der vor seiner Ruhesetzung noch einmal zum Mitdienen gerufen wurde, stellte die Frage: Wie sicher sind wir uns in unserem Glauben?
Maria hat zugehört, nicht gefragt oder nach Gründen gesucht. Sie wusste ganz sicher das ist Gottes Sohn und darum konnte sie ihn bis unters Kreuz begleiten.
Wenn wir Herz und Glauben nicht an Jesus binden dann werden wir scheitern.
Sein Werk wird vollendet werden, bleiben wir Gehorsam im Vertrauen auf Gott.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls nahm Apostel Sargant die Versetzung unseres Priester Duffe in den Ruhestand vor.
Nach fast 47 Jahren im Amt dankte der Apostel unseren Priester mit den Gedanken: Du hast dem Herrn dein Leben geweiht und in deinem Herzen stand, die Gaben in seinen Dienst zu stellen. Du hast deinen Dienst unter das Lied: "Nichts habe ich zu bringen, alles Herr bist du" gestellt.
In der Gemeinde Kelheim hast du Akzente in der Musik gesetzt, warst ein Licht für die Gemeinde das Wärme ausstrahlte und hast Taten sprechen lassen, so der Apostel weiter.
Danach rief Apostel Sargant die ausersehene Diakonin Nicole Drexler an den Altar.
In seiner Ansprache beleuchtete er, was der Dienst für den Herrn bedeutet.
Aus der Liebe zum Herrn ja sagen. Ich will dem Herrn dienen, das sieht unser treuer Gott und segnet dieses wollen.
Vor allen Teilnehmenden des Gottesdienstes, die sich erhoben hatten, fragte der Apostel die zukünftige Diakonin, ob sie in der Treue zu Jesus Christus, im Einssein mit dem Apostolat, als Diakonin in der Gemeinde und in der Liebe zu Gott und dem Nächsten arbeiten will. Das bestätigte sie mit einem freudigen, Ja"
In der Segnung die die Diakonin kniend empfing, drückte Apostel Sargant aus, dass sich viele gute Gaben entwickeln und zum Lobe Gottes eingesetzt werden mögen. Mit dem Segen des dreieinigen Gottes wurde die Segenshandlung abgeschlossen.
Danach beendete der Apostel den Gottesdienst mit Gebet und Segen.