Am Donnerstagabend, 26. März 2026, feierte Apostel Andreas Sargant in Pielmühle zusammen mit den eingeladenen neuapostolischen Christen aus Regensburg einen Gottesdienst, in dem Priester René Marschner als Gemeindevorsteher für die Gemeinde Regensburg beauftragt und Schwester Julia Schmidt zur Diakonin ordiniert wurde
Der Apostel predigte über Hesekiel 36, 26, 27: „Und ich will euch ein neues
Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus
eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will
meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in
meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.“
Ein „fleischernes“ Herz ist ein lebendiges Herz, empfindsam für die Liebe Gottes
und übt Nächstenliebe unabhängig von der Person. Wir dienen Gott aus Liebe,
nicht aus Berechnung, nicht aus dem (verkehrten!) Wunsch heraus, wegen des
Dienstes besonders gesegnet werden zu müssen.
Der Apostel bat Bezirksevangelist Olaf Svenson, Priester René Marschner und
Schwester Julia Schmidt an den Altar. Er dankte mit herzlichen und persönlichen
Worten dem Bezirksevangelisten, dass dieser neben seiner Aufgabe als
stellvertretender Bezirksvorsteher viele Jahre der Gemeinde Regensburg als
Vorsteher gedient hatte und entband ihn von dieser Aufgabe. Priester
Marschner, Vorsteher der Gemeinde Pielmühle, wurde beauftragt, zusätzlich
die Leitung der Gemeinde Regensburg zu übernehmen. Der Apostel forderte
alle Regensburger Geschwister auf, ihn als wahre „Gemeindehelfer“ zu
unterstützen und versicherte ihm, dass der liebe Gott die ihm verfügbare Zeit
segnen könne. Julia Schmidt empfing das Amt einer Diakonin und damit
verbunden die Vollmacht zur Wortverkündigung und Spendung des
trinitarischen Segens.
Der feierliche Gottesdienst wurde von Chorsängern beider Gemeinden
umrahmt.